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Held der Nacht oder Held in Strumpfhosen - lies unseren Test zu Batman: Arkham Origins

Batman: Arkham Origins | gamelover tests

System: Xbox 360, PlayStation 3, PC, Wii U

Erscheiningsdatum: bereits erschienen

Zwei Jahre nach dem erfolgreichen und mit Auszeichnungen überschütteten Batman: Arkham City kehrt der der dunkle Ritter endlich wieder auf PC und Konsolen zurück. Da die Ereignisse in Batman: Arkham City jedoch eine Fortsetzung schwierig gemacht haben, hat man sich mit Batman: Arkham Origins für ein Prequel entschlossen. Batman bekommt es diesmal mit niemand geringeren als Black Mask zu tun.

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Für alle, die mit dem Batman-Universum nicht so vertraut sind, sei kurz erklärt, wer dieser Mann ist. Roman Sionis, so der bürgerliche Name von Black Mask ist die Antithese zu Batman, denn er stammt zwar auch aus reichem Hause, hat sich jedoch nicht wie Bruce Wayne gegen sondern für das Verbrechen entschieden. Jahrelang konnten Black Mask und sein Gefolge, bestehend aus Gangstern und korrupten Polizisten, ungestört seinen dunklen Machenschaften nachgehen. Doch seit sich Bruce Wayne das Cape umwirft und begonnen hat Gotham zu beschützen, entwickeln sich Black Masks Geschäfte äußerst schlecht.

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Aus diesem Grund hat er ein Kopfgeld in der Höhe von 50 Millionen Dollar auf den dunklen Rächer ausgesetzt. Das diese unglaublich hohe Prämie das Verbrecher-Who-is-Who des DC-Universums auf den Plan ruft ist so klar, wie ein Münzwurf bei einer Entscheidung von Two-Face. Diesen treffen wir leider nicht, aber Pinguin, Killer Croc, Deadshot und weiteres Gesindel machen sich sofort daran Batman zu jagen, denn jeder will als Erster das Kopfgeld kassieren. Als wäre dies für unseren Helden nicht schon genug Ärger, verfolgt auch noch Gothams Polizei, angeführt von einem gewissen Captain Gordon, den dunklen Rächer, da sie Batman für einen Verbrecher hält, der das Gesetz in die eigenen Hände nimmt und laufend Selbstjustiz verübt.

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Atmosphärisch knüpft das neue Batman Abenteuer an die alten Teile an. Gotham City fühlt sich für mich wie ein vertrauter Stadtteil meiner Heimatstadt an. Manche Kritiker attestieren den Entwicklern hier Ideenlosigkeit, ich empfinde diese Vertrautheit als sehr angenehm. Durfte man in den Vorgängerspielen nur Teile der Stadt erkunden, ist es diesmal möglich sich durch die gesamte Stadt zu bewegen. Ist man ein Sammelfuchs wie ich und spielt gerne auch die Nebenmissionen verlängert dies das Spielvergnügen um etliche spannende Stunden, denn wieder sammeln wir Riddler-Objekte ein, helfen Captain Gordon entflohene Häftlinge zu fassen, lösen Mordfälle, usw. usw.

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Hast du das Hauptabenteuer beendet und alle Nebenquests und Objekte gesammelt bietet dir Batman: Arkham Origins erstmals in der Arkham-Reihe eine besondere Neuigkeit an, nämlich einen richtigen Multiplayer-Modus. Dieser bietet den aus den Vorgängern äußerst beliebten Herausforderungsmodus, indem du auf verschiedenen Maps versuchst Highscores zu brechen und einen Art Team-Deathmatch-Modus. Dabei spielst du entweder für Joker´s oder Bane´s Team und versuchst deinen Gegnern das Leben schwer zu machen. Klingt interessant? Ist es auch und sorgt vor allem für weitere vergnügliche Stunden vor deinem PC bzw. vor deiner Konsole. Kritikpunkt ist für mich, dass es hier nur vier Maps gibt – hoffen wir, dass es beim ersten DLC Kartennachschub gibt.

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Grafisch bleibt Batman: Arkham Origins seinem Niveau treu. Es sieht noch immer brilliant aus und lässt Batman und die Stadt in einem guten Licht erscheinen. Besonders gut hat mir gefallen, dass es diesmal mehr gerenderte Filmsequenzen gibt. Diese sind auf so hohem Niveau, dass ich echt baff war. Schade hingegen finde ich, dass es außer Gangstern und Polizisten kein Leben auf Gothams Straßen gibt. Passanten, fahrende Autos, Tiere, etc. die der Stadt zusätzliches Leben verleihen würde, sucht man vergebens. Ja, ich weiß, es herrscht eine Ausgangssperre, aber es wäre trotzdem einmal toll gewesen Gotham City bei Tag zu sehen, um den Flair dieser Großstadt im vorweihnachtlichen Stress zu erleben. Manchmal kam es dazu, dass Batman im Flug hängen blieb oder sich ein Gangster nicht verhören lies, diese Probleme wurden jedoch durch ein Update erfolgreich behoben.

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Die Soundkulisse hat mir wieder besonders imponiert. Vor allem über eine Heimkinoanlage hört sich der Soundtrack bombastisch an. Gänsehaut hatte ich, als mir Firefly begegnete, überall knisterte und loderte das Feuer – einfach toll!

Fazit: Tolle Handlung, schöne Präsentation und wieder jede Menge Batman-Atmosphäre – ein krönender Abschluss der Arkham-Trilogie

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