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Umbrella ist tot - lang lebe Neo-Umbrella

Resident Evil 6 | gamelover tests

System: Xbox 360, PlayStation 3

Bereits erschienen

Albert Wesker ist tot, Umbrella zerschlagen und der T-Virus Schnee von gestern. Die neue globale Bedrohung heißt C-Virus und soll von Neo-Umbrella unter die Leute gebracht werden. Zu allem Übel wirkt der T-Virus neben dem neuen Virenstamm wie eine harmlose Verkühlung. Das diese neue weltweite Bedrohung die BSAA auf den Plan ruft ist klar. Neben Chris Redfield, Captain der BSAA, machen sich nun jede Menge Leute auf, um Neo-Umbrella und seine Vasallen zu stoppen, oder von der anstehenden Apokalypse zu profitieren.

Dabei setzt der neue Teil von Resident Evil auf den „Buddy“ Effekt, also das kooperative Spielen mit einem Partner. Vorbei sind also die Zeiten in denen man mutterseelenalleine das Horror-Abenteuer bestreiten musste. Leon S. Kennedy hat Helena Harper, Chris Redfield Piers Nivans und Sherry Birkin Jake Muller an seiner Seite. Dabei wird der Partner entweder von der KI, einem Offline-Spieler mittels Split-Screen oder einem Online-Spieler gesteuert. Als besonderes Schmankerl können Online-Spieler mittels des „Jäger“-Modus als Monster in ein fremdes Spiel einsteigen und versuchen, den Helden das Weiterkommen so schwer wie nur möglich zu machen.

Die Grafik schwankt zwischen „Wow“ und „OMG“. Besonders in den „Wow“-Momenten war ich erstaunt was die Entwickler noch aus der „alten“ Xbox herauskitzeln konnten. Überhaupt ist es überwältigend, was Capcom auf einen einzigen Datenträger alles draufgepackt hat. Mit vier Einzelkampagnen und diversen Online-Features ist Resident Evil 6 so umfangreich, dass ich oft das Gefühl hatte ich spiele bereits die „Game of the Year“-Edition. Selten bekommt man so ein umfangreiches Spielepaket gleich zum Release angeboten.

Der Soundtrack ist sehr temporeich, stimmungsvoll und passt jederzeit gut zum Ambiente. Knarrende Bodendielen, knacksende Äste oder geheimnisvolle Windgeräusche gehören aber endgültig der Vergangenheit an.

Neben dem starken Koop-Fokus und der damit verbunden Online-Funktionen, ist die größte Neuerung der Nahkampf. Zombies, Mutanten und sonstiges Getier können nämlich ab sofort mit Schlägen und Kicks ins Jenseits geprügelt werden. Häufige Quicktime-Momente sollen das cineastische Erlebnis verstärken runden das Verteidigungsrepertoire ab.

Wie ist Resident Evil 6 nun geworden? Diese Frage mit einem einfachen „Gut“ oder „Schlecht“ zu beantworten ist schwierig. Resident Evil 6 ist ein auf Massentauglichkeit getrimmtes Blockbuster-Game und spielt sich wie ein Michael Bay Film. Ständig ist was los, aus allen Läufen wird geschossen und als Spieler kommt man nie zu Ruhe. Kurz ein Riesen-Action-Feuerwerk. Wer diese Art von Spielen liebt kann beim Kauf absolut nichts falsch machen!

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